Musik · 2026-07-05 · 6 Min. Lesezeit
Spotify Canvas Maße & Format: Die richtigen Specs (2026)
Alle technischen Vorgaben für den Spotify Canvas auf einen Blick: Seitenverhältnis, Auflösung, Länge, Dateiformat, Loop und was Spotify auf dem Canvas verbietet – plus ein Tool, das formatgerecht rendert.
Spotify Canvas: Was ist das genaue Format?
Der Spotify Canvas ist der kurze, vertikale Videoclip, der in der Spotify-App im "Now Playing"-Screen hinter deinem Song läuft und sich endlos wiederholt, solange der Track gespielt wird. Er ersetzt das statische Albumcover durch ein bewegtes Bild und ist heute für viele Hörer der erste visuelle Eindruck eines Releases. Damit Spotify ihn akzeptiert, muss der Clip exakte technische Vorgaben erfüllen – falsches Seitenverhältnis, zu lange Laufzeit oder verbotene Inhalte führen dazu, dass der Upload abgelehnt wird oder unprofessionell wirkt. Deshalb lohnt es sich, die Specs vor dem Erstellen genau zu kennen.
Maße, Auflösung und Seitenverhältnis
Der Canvas ist immer im Hochformat mit einem Seitenverhältnis von 9:16 – dasselbe Format wie Instagram Stories oder TikTok. Spotify empfiehlt eine Auflösung von 1080×1920 Pixeln; die technische Untergrenze liegt bei 720×1280 Pixeln. Bleib beim exakten 9:16-Verhältnis, sonst wird der Clip beschnitten oder mit Rändern angezeigt. Eine höhere Auflösung sorgt dafür, dass feine Bewegungen deiner Visualisierung auch auf großen Smartphone-Displays scharf bleiben und nicht in Kompression untergehen.
Länge: Warum 3 bis 8 Sekunden?
Der Canvas läuft als kurze, nahtlose Endlosschleife – deshalb erlaubt Spotify nur eine Länge zwischen 3 und 8 Sekunden. Der Sinn dahinter: Der Loop soll unaufdringlich im Hintergrund wiederkehren, nicht wie ein vollständiges Musikvideo eine Geschichte erzählen. Für die Wirkung ist entscheidend, dass Anfang und Ende des Clips ineinander übergehen, sodass kein sichtbarer Sprung entsteht. Ein Visualizer, der auf einem gleichmäßigen Bewegungsmuster basiert, eignet sich dafür besonders gut, weil er von Natur aus loopt.
Dateiformat und nahtlose Loop
Als Videoformat verlangt Spotify eine MP4-Datei (alternativ ist auch ein bewegtes Bild statt eines Standbilds gemeint). Halte die Dateigröße klein, damit der Clip in der App schnell lädt – ein kurzer 9:16-Loop bei sauberer Kompression bleibt problemlos im grünen Bereich. Am wichtigsten ist die nahtlose Schleife: Der letzte Frame muss zum ersten passen. Audio-reaktive Visualizer, die sich rhythmisch bewegen, erfüllen das automatisch, während zufällig geschnittene Videoausschnitte oft einen harten Bruch an der Loop-Kante zeigen.
Was Spotify auf dem Canvas verbietet
Spotify hat klare inhaltliche Richtlinien für den Canvas. Verboten sind unter anderem: Handlungsaufforderungen ("Call to Action") wie "Folge mir" oder "Jetzt streamen", URLs, Social-Media-Handles, Preise sowie fremde Logos oder Marken. Auch reine Standbilder ohne Bewegung und anstößige Inhalte werden abgelehnt. Für dich heißt das: Der Canvas soll rein visuell wirken – deine Farbwelt, deine Bewegung, höchstens dezent dein Artist- oder Songname. Werbe- oder Wasserzeichen-Overlays gehören nicht darauf, weshalb du für den Canvas eine saubere Version ohne aufgesetzten Text oder Badge verwenden solltest.
Sichere Zone: Bedienelemente nicht verdecken
In der Spotify-App liegen über dem Canvas Bedienelemente: unten der Songtitel, der Artist-Name und die Bibliotheks-Buttons, oben Statusleiste und Menü. Platziere wichtige Bildelemente deshalb in der vertikalen Mitte, nicht ganz am unteren oder oberen Rand – sonst überlagert die Benutzeroberfläche deine Grafik. Diese "sichere Zone" in der Bildmitte ist der Bereich, den der Hörer ungestört sieht. Eine zentrierte, symmetrische Visualisierung funktioniert hier am zuverlässigsten.
So renderst du einen formatgerechten Canvas
Mit dem Musik-Visualizer von PromoForge lädst du deinen Song hoch, wählst eine audio-reaktive Vorlage und rendern lässt du direkt im Spotify-Canvas-Format: 9:16-Hochformat als kurze, nahtlose Loop – also genau in den von Spotify geforderten Maßen. Farben und ein dezenter Titel lassen sich anpassen, und für den Canvas kannst du auf eine saubere Version ohne Werbe-Overlay setzen, damit die Inhaltsrichtlinien eingehalten werden. Die fertige Datei lädst du anschließend in Spotify for Artists beim jeweiligen Track hoch.
Häufige Fehler beim Canvas-Format vermeiden
Die drei klassischen Fehler: erstens ein falsches Seitenverhältnis – alles außer exakt 9:16 wird beschnitten. Zweitens ein sichtbarer Sprung an der Loop-Kante, weil Anfang und Ende nicht zusammenpassen. Drittens verbotene Inhalte wie CTAs, URLs oder Handles, die zur Ablehnung führen. Achte zusätzlich auf ausreichende Auflösung (mindestens 720×1280, besser 1080×1920) und darauf, wichtige Elemente aus der von der App überlagerten Zone herauszuhalten. Und wie immer gilt: Verwende nur Musik, an der du die Rechte hältst.